Wir haben uns vor der Landtagswahl in Hessen die Stimmung auf den Facebook-Seiten der Parteien dort angesehen. Einmal von April bis September und einmal im Wahlkampf-Endspurt. Dazu haben wir die Anteile der von Nutzern verwendeten Reaktionen (Love, Haha, Wow, Sad, Angry) auf Facebook-Posts berechnet.

Was fällt auf?

Die Grundstimmung bei den Parteien ist unterschiedlich

Viel Gelächter bei CDU, SPD und FDP

Die vorherrschende Stimmung bei CDU, SPD und FDP in Hessen ist Gelächter. Das klingt im ersten Moment spaßig, heißt in den meisten Fällen aber genau das Gegenteil. Nutzer, die mit Haha auf die Posts der Parteien reagieren, tun dies hauptsächlich, um deren Inhalte lächerlich zu machen. Von April bis September waren das bei der CDU 58% aller Reactions. Bei der SPD waren es 55% und bei der FDP 48%.

Linke und AfD wurden mit 7% und 10% dagegen wenig ausgelacht.

Viel Liebe für Grüne und Linke

Die Inhalte der Grünen und der Linken haben die meisten Nutzer dazu motiviert auf den Love-Button zu klicken. Es waren 64% der Reactions bei den Grünen und 51% bei der Linken.

Keine Partei bekam weniger Liebe ab, als die AfD. Bei ihr waren es nur 9% aller Reaktionen.

Vieeel Wut bei der AfD

Die Anhängerschaft der AfD liebt nicht, sie wütet. Auf der AfD-Seite wurde zu 71% mit Wut reagiert. Bei den anderen Parteien waren es zwischen 10% und 27%.

Eine genaue Analyse darüber wie die AfD es schafft ihre Nutzer wütend zu machen findest du hier: Was hetzt am besten?

Siegt am Ende doch die Liebe?

In den Wochen vor der Landtagswahl schaffen es die Parteien ihre Nutzer zu besänftigen. Das zeigt der durchschnittliche Rückgang an negativen (Sad, Angry, Haha) und der Anstieg an positiven Reaktionen (Love).

Von April bis September waren 64% der Reaktionen von Nutzern negativ. Davon 25% Angry, 6% Sad und 33% Haha. Kurz vor der Wahl ging der Anteil wütender Reaktionen auf 19% zurück. Auch haben nur noch 2% der Nutzer den Sad-Button gedrückt. Der Anteil an Hahas ist dagegen auf 37% gestiegen. Damit sind die negativen Reaktionen insgesamt um 6% gesunken.

Diese 6% kamen bei den positiven Reaktionen dazu. Insgesamt wurde bei fast allen Parteien mehr mit Liebe reagiert als davor. Die Linke hat es sogar geschafft, ihren Anteil an Loves von 51% auf 73% zu steigern und den Anteil wütender Reaktionen auf nur mehr 3% zu senken. Das entspricht einer Verbesserung um 24%.

Es zeigt sich also, dass die Parteien ihre Anhänger auf Facebook zur Wahl hin zu mehr positiver Unterstützung bewegen konnten. Wir sind gespannt, wie sich das auf das Wahlergebnis kommenden Sonntag auswirkt.

Wer sich um viele Social-Media-Profile kümmert weiß, dass es ganz schön nervig ist, alle Posts direkt aus den unterschiedlichen Netzwerken zu posten. Das kostet Zeit und ist verwirrend, besonders dann, wenn mehrere Personen daran beteiligt sind.

Ein Publishing-Tool kann die Zusammenarbeit im Team erleichtern und dir enorm viel Zeit sparen. In diesem Video zeigen wir dir, wie du mit Fanpage Karma Publish Beiträge für Social-Media erstellst, planst und postest.

Die wichtigsten Publish-Funktionen zusammengefasst

Mit Publish kannst du nativ auf Facebook, Instagram und Twitter posten. Auch für andere Netzwerke, wie LinkedIn, Pinterest oder YouTube, kannst du Posts erstellen und planen. Du wirst dann zum Veröffentlichungszeitpunkt per E-Mail erinnert den fertigen Beitrag händisch zu veröffentlichen.

Entspanntes Arbeiten im Team

Alle Mitglieder eines Accounts können gemeinsam an der Erstellung von Posts mitarbeiten und Feedback austauschen. Sie werden über Notifications im Tool benachrichtigt, wenn ein Teammitglied einen Entwurf kommentiert hat oder um die Freigabe eines Posts bittet. Diese Features verbessern den Workflow:

Post-Vorschau mit Feedback-Chat
  • Einteilen von Profilen in Profilgruppen
  • Zuweisung einzelner Profilgruppen an bestimmte Teammitglieder
  • Sichern von Bildern, Videos und GIFs in Mediatheken
  • Post-Vorschau mit Feedback-Chat
  • Freigabe-Prozess mit Rollenvergabe für einzelne Teammitglieder:
    • Mitarbeiter: kann Posts erstellen und bearbeiten, aber nicht selbstständig veröffentlichen
    • Redakteur: kann Posts erstellen, bearbeiten, löschen, freigeben und veröffentlichen

Schön und intuitiv

Wir haben uns viel Mühe gegeben die Nutzeroberfläche von Publish so schön und intuitiv wie möglich zu gestalten. Das erwartet dich:

  • Farbleiste zur Anzeige von Post-Status (z.B. Bearbeitung, Warten auf Freigabe, freigegeben)
  • Übersicht anstehender Posts, auf Freigabe wartender Posts und Entwürfe
  • Kalender mit Monats-, Wochen- und Tagesansicht
  • Listenansicht aller Posts mit Filter-Funktion
  • individuelles Design

und vieles mehr.

Übersicht erstellter Posts

Willst du Publish ausprobieren?

Du kannst Publish mit deinem ganzen Team zwei Wochen lang kostenlos testen.

Publish jetzt kostenlos testen!

Die Landtagswahlen in Bayern und Hessen stehen vor der Haustür. Uns hat interessiert, mit welcher Strategie Populisten die Mobs durch virtuelle Straßen sozialer Netzwerke treiben. Die Facebook-Seite der AfD schien uns ein geeignetes Untersuchungsobjekt.

Wir haben die Aktivität der AfD auf Facebook seit März analysiert und dazu mehr als 1000 Posts qualitativ ausgewertet.

AfD schlägt etablierte Parteien auf Facebook

Die AfD-Seite ist den Fanpages der etablierten Parteien in vielerlei Hinsicht voraus:

  1. Post-Frequenz. Unsere Auswertung hat ergeben, dass die Partei durchschnittlich 4,5 mal am Tag postet. Das ist mehr als doppelt so oft wie die durchschnittliche Bundestagspartei.
  2. Fans. Mit 429.000 Fans liegt sie weit über dem Durchschnitt von 194.000.
  3. Wachstum. Auch wächst sie am stärksten von allen. Ihr wöchentliches Wachstum liegt bei 0,44%, der Durchschnitt bei 0,07%.
  4. Engagement. Das Engagement setzt die Interaktionen auf einer Seite in Relation zu ihrer Anzahl an Fans. Auf die Posts der AfD-Seite wird heftig reagiert. Mit 6,2% erreicht die Partei einen weit höheren Engagement-Wert als die restlichen Parteien im Bundestag, die im Schnitt nur 0,8% erreichen. 

Gut verärgert ist halb gehetzt

Wikipedia definiert Hetze als „Äußerungen oder Handlungen […], die Hassgefühle, feindselige Stimmungen und Emotionen gegen jemanden oder etwas erzeugen“.

Feindselige Emotion lässt sich auf Facebook durch das Klicken des Angry-Buttons ausdrücken. Um Nutzer aufzuhetzen, muss man sie dazu bringen wütend auf Posts zu reagieren. Das gelingt der AfD.

Bei keiner anderen Partei reagieren so viele Nutzer wütend auf Posts wie bei der AfD. 73% der benutzten Stimmungs-Reactions (Love, Haha, Wow, Sad, Angry) auf der Seite waren wütend. Das entspricht im Schnitt 841 Angrys pro Post. Bei den restlichen Parteien waren es 32% beziehungsweise 42 Angrys pro Post.

Unsere Analyse hat ergeben, dass die Posts mit den meisten wütenden Reaktionen auch die meisten Kommentare und Shares bekamen. Wütende Menschen sind nicht nur im realen Leben am lautesten, sondern auch auf Facebook. Sie haben das Bedürfnis die Inhalte, die sie erregt haben, weiterzuverbreiten.

Je mehr Nutzer auf einen Post reagieren, umso mehr Relevanz erhält dieser vom Facebook-Algorithmus und umso weiter wird er im Netzwerk verbreitet. Dabei gilt jedoch, nicht jede Art der Interaktion ist gleich viel wert: Reactions (Like, Love, Haha, Wow, Angry und Sad) zählen weniger als Kommentare, Kommentare zählen weniger als Shares. Auf „Share“ klickt man aber nicht einfach mal eben. Das macht man nur, wenn man den Inhalt des Beitrags, warum auch immer, besonders wichtig, spannend, lustig oder sonst-wie teilenswert findet und man möchte, dass mehr Leute davon erfahren.

Je öfter ein Post, dessen Inhalt die Nutzer wütend macht, geteilt wird, desto wirksamer ist die Hetze.

Das klappt bei der AfD ziemlich gut. Posts der Seite wurden im Schnitt 2.000 mal geteilt. Das ist ein sehr hoher Wert. Damit liegt der Anteil an Shares von allen möglichen Interaktionen bei 32%. Zum Vergleich: Bei den etablierten Parteien im deutschen Bundestag waren es nur 17% und 143 Shares pro Post.

Was hetzt am besten?

Um diese Frage zu beantworten, haben wir alle Posts der AfD im Zeitraum März bis Oktober 2018 auf ihre inhaltlichen Merkmale untersucht und mit Schlagwörtern versehen. Die Schlagwort-Gruppen schließen sich nicht unbedingt aus, ein Post kann verschiedenen Kategorien angehören. Bei der Vergabe der Schlagwörter wurde auf den Inhalt sowohl des Beitragsbildes als auch des Beitragstextes geachtet. Video-Posts sowie im Nachhinein gelöschte Posts wurden ausgenommen.

Es sind sowohl Kategorien entstanden, die politische Themen wie Klima, Bildung, Europa, Digitalisierung, Armut, Diesel oder Flüchtlings– und Asylpolitik beschreiben, als auch Kategorien, die stilistische Merkmale der Posts beschreiben, wie Anti-Merkel, deutsche Flagge, AfD rockt!, AfD wird gemobbt oder Gesichter.

Auffällig ist, dass 58% aller Posts um das Thema Migranten kreisen. Die Themen Klima, Wohnungsnot, Digitalisierung liegen jeweil unter 1%Bildung macht nur 1,4% der Posts aus.

Wir haben alle Schlagwörter ausgewertet und nach folgenden Faktoren den Hetz-Wert der Kategorien bestimmt.

  1. Wo gab es die meisten wütenden Reaktionen pro Post?
  2. Welche Kategorie erhielt die meisten Shares pro Post?
  3. Wo wurde am meisten kommentiert?
  4. Wo wurde insgesamt am meisten interagiert?
  5. Wie groß ist der Anteil der Kategorie an den Posts insgesamt?

Für einen hohen Hetz-Wert ist zunächst wichtig, dass die Posts in einer Kategorie viele wütende Reaktionen erhalten. Auch hier zählt dann, Shares zählen mehr als Kommentare und die Post-Interaktion. Hat eine Kategorie beispielsweise sehr viele Shares und Kommentare, aber keinerlei wütende Reaktionen, so ist der Hetz-Wert geringer, als bei einer Kategorie, die viele Angrys erhielt.

Die folgenden Kategorien sind durch besonders hohe Werte herausgestochen.

1. Tatbericht

Eine Postkategorie, die sehr viel Emotion unter den Nutzern erzeugt, ist die Kategorie Tatbericht. Sie umfasst Beiträge, in denen bestimmte, vermeintlich von Migranten begangene, Gewaltstraftaten dargelegt werden. Meist zeigen die Beitragsbilder unangenehme Motive wie blutige Messer, vermummte Gestalten, Feuer, Blaulicht, eine schreiend auf dem Rücken liegende Frau. Man kann erahnen, welche Assoziation beim Betrachter hervorgerufen werden soll. Angst vor, Wut auf und Abwehr gegen Migranten.

Und es funktioniert: Posts vom Typus Tatbericht erhalten mit 2,1% mehr Interaktionen als alle anderen Kategorien. Das entspricht ca. 8.700 Interaktionen pro Post. Hier ein Beispiel:

Die Daten zeigen eindeutig, dass Tatberichte bei den Nutzern negative Stimmung auslösen. Auf keine andere Kategorie wurde mit mehr Wut reagiert, durchschnittlich 2.100 Angrys pro Post. Außerdem wurden diese Posts durchschnittlich 3.500 mal geteilt.

Insgesamt macht diese Kategorie 21% der AfD-Posts aus, das entspricht 145 Posts seit März.

2. Bashing

Diese Kategorie beinhaltet Posts, in denen andere Parteien oder Politiker runtergemacht werden. Die AfD vergibt hier verschiedenste hämisch Spitznamen und berichtet ironisch und überspitzt empört über Fehltritte der Kollegen. Das reicht von ganz subtil bis hart an der Grenze zur Ausfälligkeit. Hier ein Beispiel:

Mit 268 Hahas pro Post wurden mit der Kategorie Bashing die meisten Nutzer zum Lachen gebracht. Außerdem wurden sie im Schnitt 1.700 mal geteilt und erhielten 735 Angrys.

Insgesamt macht diese Kategorie 19% der AfD-Posts aus, das entspricht 132 Posts seit Januar.

3. Anti-Merkel

Eine Teilgruppe der Kategorie Bashing bilden Posts, die die Bundeskanzlerin angehen. Wir haben sie Anti-Merkel genannt. In dieser Kategorie findet sich der Post, der die meisten Angrys von allen Untersuchten bekam. Das Bild titelt „Gehaltserhöhung für die Flüchtlingskanzlerin“ und zeigt Angela Merkel mit einem großen Geldsack:

5.400 mal haben Nutzer mit Wut auf diesen Beitrag reagiert. Er wurde 8.700 mal geteilt und bekam 2.100 Kommentare.

Insgesamt 11% der AfD-Posts stellen Angela Merkel in schlechtes Licht.

4. Wir werden abgezockt!

Eine weitere Kategorie, die für viel Ärger bei den Nutzern sorgt. Dazu gehören Posts, die zeigen sollen, dass den deutschen Steuerzahlern durch die Regierungspolitik das Geld aus der Tasche gezogen wird. Insgesamt fallen knapp 11% der AfD Posts unter diese Kategorie.

Dazu zählen Posts über das gescheiterte Euro-Experiment, die drohende Altersarmut, das Dieselfahrverbot sowie Beiträge darüber wie viel Geld den deutschen Bürgern zugunsten von Migranten weggenommen wird.

Fazit

Eines ist klar: die AfD ist den etablierten Parteien in Sachen Social-Media-Management im Moment klar überlegen. Unter den Parteien im deutschen Bundestag ist sie diejenige, die auf Facebook die meisten Fans hat, die meisten Posts pro Tag veröffentlicht und die meisten Interaktionen pro Post erhält. Die Partei schafft es so, ihre feindseligen Inhalte mit großem Momentum auf Facebook zu verbreiten und damit mehr Unmut gegenüber Ausländern zu säen. Am besten gelingt das mittels Posts der Kategorie Tatbericht, die Migranten als Gewaltverbrecher darstellt und rund 21% der AfD-Posts umfasst. Unter keinem anderen Schlagwort fanden wir so viele wütende Reaktionen, Kommentare und Shares.

Seit zwei Wochen läuft das Oktoberfest 2018. Zu diesem Anlass haben wir die Server angezapft und 24 deutsche Brauereien auf Facebook unter die Lupe genommen um herauszufinden, wie sie sich dort vermarkten. Am Ende des Artikels findest du das vollständige Ranking.

Fanzuwachs vor dem Oktoberfest

Die Bier-Seiten haben von August bis September im Schnitt 1,7k Fans dazugewonnen. Das entspricht einem wöchentlichen Wachstum von 0,12 %. Mit 26k Fans ist Paulaner am meisten gewachsen. Das mag daran liegen, dass das Münchner Traditionsbrauhaus ein riesen Festzelt auf der heimischen Wies’n hat und kurz vor dem Großevent noch einmal kräftig die Werbetrommel gerührt hat. Auf der Paulaner-Seite wurden von August bis September insgesamt 80 Posts veröffentlicht. Darunter alle möglichen Post-Typen, von Graphiken über Videos und Animationen bis hin zu Fotos direkt aus dem Festzelt. Gut gemacht, die Wachstumskurve zeigt seit Ende August eine deutliche Steigung.

Absolutes Wachstum, August – September 2018

Das war letztes Jahr auch schon der Fall. 2017 hat Paulaner im September circa 33k neue Fans gewonnen. Nach dem Oktoberfest flachte das Wachstum dann wieder ab.

Anzahl Fans Paulaner, August – Oktober 2017

Strategie und Marktanteil

Einzig Öttinger kann Paulaner in der Anzahl Posts übertreffen. Die Brauerei veröffentlichte von August bis September 97 Beiträge auf Facebook. Das entspricht 1,6 Posts pro Tag. Während die Posts von Paulaner hauptsächlich um das Oktoberfest kreisen, setzt Öttinger in seinem Social-Media-Management auf Alltägliches. Ein Bier in der Hand, ein Bier auf der Wiese, zwei Bier auf dem Tisch.. Unaufgeregt und sympathisch, wenig animiert oder inszeniert. Das kommt bei den Nutzern gut an. Öttinger erreicht so einen Engagement-Wert von 0,93 %, der Durchschnitt liegt bei 0,29 %.

In Sachen Interaktionen liegt Paulaner ganz vorne. Die Brauerei erhielt von August bis September 102k Reaktionen (Like, Love, Haha, Wow, Angry, Sad), Kommentare und Shares. Es folgen ÖttingerBitburger und Astra. Der Durchschnitt in der Branche lag mit 16k Interaktionen deutlich niedriger.

Anzahl Reactions, Kommentare und Shares; August – September 2018

Nun darf nicht außer Acht gelassen werden, dass Paulaner mit 731k Fans eine weit größere Nutzergefolgschaft hat als die anderen Seiten. Der Durchschnitt liegt hier bei 170k Fans. Setzt man den Wert an Interaktionen mit der Größe der Seite in Relation, zeigt sich, dass auch andere Biere oben mitmischen.

Engagement, August – September 2018

Mit einem Engagement von 0,23 % liegt Paulaner nur auf Platz 9 unseres Rankings. Köstritzer belegt mit satten 1,1 % noch vor Öttinger den 1. Platz. Und das, obwohl die Seite mit nur 18 Posts (0,3 Posts pro Tag) weit weniger veröffentlichte. Hier zeigt sich, dass die Anzahl an Fans und die Menge an Posts allein nicht ausschlaggebend für den Erfolg einer Seite auf Facebook sind.  Köstritzer hat mit 58k nur circa halb so viele Fans wie Öttinger und postet fünf mal weniger, erreicht mit 3,6 % Post-Interaktion aber bei weitem den höchsten Wert (die durchschnittlliche Post-Interaktion liegt bei 0,64 %). Die Seite postete von August bis September ausschließlich Bilder. Professionelle Fotos zeigen beispielsweise junge, glückliche Paare oder anstoßende Freunde, bevorzugt draußen im Sonnenschein, und verschaffen dem Thüringer Bier damit ein junges, sportliches Image.

Aktivität der Seiten

Ein Blick in die Echtzeit-Analyse zeigt, dass deutsche Brauerein auf Facebook insgesamt wenig aktiv sind. 11 Posts auf 24 Seiten innerhalb von 24 Stunden? Das ist biergemütlich. Dabei sollte gerade jetzt nicht geschlafen werden. Das Oktoberfest sorgt sicherlich dafür, dass Facebook-Nutzer leicht und gerne auf Bier aufmerksam gemacht werden können. Das zeigen die Live-Interaktionsraten. Wenn gepostet wird reagieren die Nutzer fleißig. Über 3,6k Interaktionen pro Post können sich sehen lassen.

Aktivität der Seiten im 24-Stunden-Rückblick; Stand 26. September 2018, 09:15 Uhr
24-Stunden-Interaktion; 26. September, 09:25

Die Brauereien veröffentlichten von August bis September die meisten ihrer Beiträge unter der Woche zwischen 12 und 18 Uhr. Zu diesen Zeiten erreichten sie im Schnitt 545 Reaktionen pro Post. Eine bessere Zeit zu posten wäre zwischen 18 uns 24 Uhr. In den Abendstunden bekamen die Posts durchschnittlich 942 Reaktionen.

Fazit

Allgemein ist die Aktivität auf Facebook-Seiten deutscher Brauereien im Vergleich zu anderen Branchen eher gering. Einige der größten und ältesten Brauereien sind gar nicht oder nur sehr unengagiert auf Facebook. Das gibt den jungen, marketingstarken Marken Raum diesen Markt für sich zu erobern. Paulaner aber scheint die Kunst zu beherrschen alte Bier-Tradition in die digitale Welt zu bringen. Klar ist: die Nutzer sind sehr empfänglich für die Inhalte der Brauereien. Wir sind gespannt auf weitere Entwicklungen.

Analysiere deine Branche

Du kannst dir ganz einfach einen Überblick darüber verschaffen, wie deine Seite im Branchenvergleich abschneidet. Logge dich dazu auf www.fanpagekarma.com ein (der Zugang ist kostenlos) und erstelle ein Dashboard mit all deinen Konkurrenzunternehmen und deiner eigenen Seite. Viel Spaß beim Auswerten!

Powered by Fanpage Karma

Was sind die Top-Posts und Top-Themen in diesem Moment auf Facebook? Das und viele zusätzliche spannende Infos erhältst du im neuen Fanpage Karma LIVE. Alles in allem hilft es dir dabei, keine neue Entwicklung zu verpassen, zu wissen, welche Posts zu welchen Themen gerade durch die Decke gehen, ablosen oder am aufsteigen sind. Und somit zu erkennen, ob du reagieren solltest, um von einem solchen Momentum mitzuprofitieren.

Das neue LIVE zeigt dir alle Neuigkeiten zu den Profilen ausgewählter Dashboards. Damit ist es sehr spezifisch auf bestimmte Interessensgebiete oder Branchen abgestimmt. Wir haben schon ein paar Beispiel-Boards für dich vorbereitet. Wirklich interessant wird es natürlich dann, wenn du deine eigene Auswahl an Profilen triffst. Arbeitest du zum Beispiel für eine Bank, so kannst du ein Dashboard ausgewählter Konkurrenzbanken sowie der Profile deiner Bank erstellen und beobachten, worüber diese posten und was für Resonanz die Communities darauf geben.

Wir haben uns entschieden das neue LIVE in voller Bildschirmgöße (1920 x 1080) anzuzeigen. Damit hast du alle Informationen auf einen Blick, kein Scrollen mehr nötig.

LIVE-Board deutscher Nachrichten-Seiten

Diese Informationen erhältst du

Einzelne Graphiken zeigen dir, was sich in den letzten 24 Stunden auf den Profilen des ausgewählten Dashboards ereignet hat.

1. Top Posts

Du erhältst eine Liste der TOP 10 Posts der Profile des ausgewählten Dashboards nach Aktualität, Interaktionen oder Interaktionen pro Fan.

2. Aktivität der Seiten und Fans

Eine Graphik zeigt dir, zu welcher Zeit innerhalb der letzten 24 Stunden wie viele Posts gemacht wurden und wie viele Reaktionen gemacht wurden (insgesamt und pro Post).

3. Post-Entwicklung

Du siehst, wie sich die Interaktionsrate der Profile über den letzten Tag entwickelt hat. Was sind die Zeiten, zu denen die Communities am wachsten sind?

4. Wachstum der Seiten

Marktanteil an Interaktionen

Diese Graphik zeigt dir an, wie sich die Fanzahlen der Profile entwickelt hat.

5. Marktanteil

Hier siehst du, welche Profile die meisten Reaktionen bekommen haben.

6. Aktuelle Themen

Diese Graphik zeigt dir welche Themen gerade heiß sind und welche Themen miteinander zusammenhängen. Wählst du eines der Themen aus, wird dir eine Liste der Posts, die zu diesem Thema gehören angezeigt.

7. Anzahl Posts

Top Themen und ihre Reaktionen

Wer hat die meisten Posts gemacht und welche? Du erhältst ein Ranking aller Profile, sowie die vollständige Postliste des ausgewählten Profils.

8. Reaktionen an den Themen

Welche Themen sind am emotionalsten? Hier erfährst du, wie stark auf die unterschiedlichen Themen reagiert wurde.

9. Top Themen und ihre Reaktionen

Diese Graphik verrät dir, wie die Verteilung der unterschiedlichen Reactions bei den Top Themen ist. Welches Thema machte die User am traurigsten, welches machte sie besonders zornig? Wichtige Hinweise, wenn es daran geht zu entscheiden, welche Themen besser vermieden werden sollten.

 

Du hast ein eigenes Dashboard mit bestimmten Profilen, die du LIVE beobachten willst? Lasse es uns einfach wissen! Hier gehts zum neuen LIVE.

Zugegeben, bisher haben wir LinkedIn eher stiefmütterlich behandelt. Das hat sich geändert! Ab jetzt kannst du in Analytics alle Unternehmensprofile des Netzwerks vergleichen und auswerten.

LinkedIn-Dashboard

Analysen

Um einen schnellen Überblick aller Kennzahlen, die wichtig für dich sind, zu erhalten, kannst du Dashboards beliebig vieler LinkedIn-Profile erstellen. So kannst du schnell Vergleiche ziehen und Durchschnittswerte ermitteln.

Außerdem kannst du wichtige Informationen für deine Content-Strategie auf LinkedIn herausfinden, indem du untersuchst, welche Posts besser oder schlechter bei den Nutzern angekommen sind. Du erfährst was die Top- und Flop-Status-Updates der ausgewählten Profile waren, welche Post-Typen und Schlagworte die erfolgreichsten sind und vieles mehr.

Graphen kannst du auch erstellen, um die Entwicklung von Profilen über selbstgewählte Zeiträume darzustellen. Alle Analysen sind exportierbar (Excel, Powerpoint, pdf).

Historien-Graph: Anzahl Status Updates, kummuliert

Das sind unsere LinkedIn-Kennzahlen

Für öffentliche Unternehmensprofile stehen dir folgende Kennzahlen zur Verfügung:

Follower

  • Follower

Status Updates (Posts)

  • Anzahl Status Updates
  • Status Updates pro Tag

Diese Kennzahlen kennzeichnen Ereignisse an Beiträgen, die im gewählten Zeitraum gepostet wurden. Zum Beispiel wird ein Like am Freitag an einem Beitrag vom Montag für Montag gezählt.

  • Engagement an Status Updates des Zeitraums
  • Likes an Status Updates des Zeitraums
  • Kommentare an Status Updates des Zeitraums
  • Kommentare und Likes an Updates des Zeitraums
  • Likes pro Status Update des Zeitraums
  • Kommentare pro Status Update des Zeitraums
  • Interaktion an Status Updates des Zeitraums (in %)
  • Profil Performance Index:(Der PPI zeigt an, wie viel Interaktion auf einem Profil stattfindet, wie engagiert die Follower sind und wie schnell das Profil wächst. Je höher er liegt, umso besser.)

Wachstum

  • Wachstum (absolut)
  • Follower-Zuwachs (wöchentlich in %)
  • Follower-Zuwachs (in %)
  • Zuwachs seit Startpunkt (in %)

Noch mehr KPIs mit Insights

Zusätzlich zu den oben genannten, kannst du als Administrator eines Unternehmensprofils auf LinkedIn außerdem folgende KPIs abfragen:

  • Follower (organisch)
  • Follower (bezahlt)

Aktionen im Zeitraum

Diese Kennzahlen kennzeichnen Ereignisse, die direkt im gewählten Zeitraum auftreten:

  • Likes im Zeitraum
  • Impressions im Zeitraum (zeigt, wie oft deine Updates in bezahlten Kampagnen und durch virale Verbreitung täglich gesehen wurden)
  • Klicks im Zeitraum (Anzahl der Klicks auf den Inhalt, Firmenname oder Firmenlogo)
  • Kommentare im Zeitraum
  • Shares im Zeitraum
  • Engagement pro Tag im Zeitraum
  • Unique impressions pro Tag im Zeitraum (Anzahl der LinkedIn-Mitglieder, die deine Updates in bezahlten Kampagnen und durch virale Verbreitung täglich gesehen haben (Mehrfache Aufrufe einzelner Updates werden nicht berücksichtigt))

Jobs

Die meisten Kennzahlen berücksichtigen Status Updates. Die folgenden Kennzahlen berücksichtigen Jobs:

  • Anzahl Job Updates
  • Job Updates pro Tag
  • Anzahl Status & Job Updates
  • Status & Job Updates pro Tag

 

Werte jetzt alle Unternehmen, die dich interessieren, auf LinkedIn aus: www.fanpagekarma.com

 

 

Wir lieben Tabellen, es eignet sich vermutlich nichts besser um viele Daten auf einen Blick darzustellen. Allerdings ist es auch so, dass sie dadurch oft unübersichtlich sind und man einige Zeit braucht, um die wirklich wichtigen Informationen herauszulesen. Das geht mit unseren Historien-Graphen viel schneller und leichter.

In diesem Video zeigen wir dir wie du sie nutzen kannst, um die Entwicklung einer oder mehrerer Profile darzustellen:

Das können die Graphen

1. Darstellung beliebig vieler Profile für frei wählbare Zeiträume

2. Zeiträume Vergleichen

Beispiel: Haben wir durch unsere Sommer- oder Weihnachtskampagne mehr Fans gewonnen?

3. Kennzahlen vergleichen

Beispiel: Ist mit ansteigender Fan-Anzahl auch die Interaktionsrate gestiegen?

4. Werte kummulieren

Für einige Kennzahlen bietet es sich an die Werte aufaddiert anzuzeigen, um die Entwicklung deutlicher zu veranschaulichen:

Tageswerte – Anzahl Facebook-Fans FC Bayern (rot) und Borussia Dortmund (gelb)
Kummulierte Werte – Anzahl Facebook-Fans FC Bayern (rot) und Borussia Dortmund (gelb)

5. Viele Darstellungsoptionen

Balken, Linien, gestrichelt, durchgezogen, gefärbte Bereiche… Entscheide selbst, wie sich die Werte am schönsten veranschaulichen lassen.

Netflix (US) Facebook – absolutes Wachstum (Area, gestrichelt) und Engagement (Balken); März – Juni 2018

Wie schneidet dein Profil im Vergleich ab? Besuche uns auf www.fanpagekarma.com und teste zwei Wochen lang kostenlos.

 

 

Hast du auch schon mal durch Facebook gescrollt und dir gedacht „Wow, diese Seite ist echt gut gemacht!“? Interessante Inhalte, gute Kommunikation mit den Fans, viele Reaktionen und Kommentare.. Das kannst du auch! Mit Fanpage Karma Analytics kannst du viel über die Strategie von Profilen herausfinden, um deine eigene zu verbessern. Diese Details helfen dir dabei:

Du kannst alle Posts, die ein Profil im ausgewählten Zeitraum veröffentlicht hat nach den netzwerkspezifischen Kennzahlen auswerten. Es werden mitunter folgende Fragen beantwortet:

  • Was waren die Top- und Flop-Posts?
  • Was waren die Top- und Flop-Schlagworte?
  • Was waren die erfolgreichsten Hashtags und Link-Quellen?
  • Welche Post-Länge funktioniert am besten?
  • Wie hängen dominante Reaktionen und Kennzahlen zusammen?
  • Was sind die besten Tage und Uhrzeiten zum Posten?
  • Welche Post-Typen (Bild, Video, Link, Slideshow, Music …) kommen am besten an?
  • Was ist der Werbewert eines Posts?
  • Wo kommen die Fans her? (Insights erforderlich)
  • Wann sind die Fans online? (Insights erforderlich)
  • Wie oft interagierten die Fans mit dem Profil? (Insights erforderlich)

Außerdem kannst du:

  • dir eine komplette Liste der Posts des ausgewählten Zeitraums herunterladen
  • die Entwicklung eines Profils in verschiedenen Zeiträumen und für verschiedene Kennzahlen graphisch darstellen
  • Instagram-Stories (Insights erforderlich) und Facebook-Videos analysieren

und vieles mehr.

 

Willst du herausfinden, wie du deine Strategie verbessern kannst? Besuche uns auf www.fanpagekarma.com und teste zwei Wochen lang kostenlos.